Unsere Kastration

Am 05. März 2011 war es nun soweit - wir mussten zum Tierarzt kastriert werden.

Da es uns die letzten Tage und Wochen hormonell bedingt nicht richtig gut ging, haben Denny und Melli beschlossen, dass dieser Schritt gemacht werden muss. Schließlich sind wir kleine Teenies und hätten bald angefangen zu rollen.

Nach vielen Gesprächen mit befreundeten Katzenzüchtern, Tante Diana und diversen Tierärzten war es klar, dass es besser für uns ist, wenn wir vor unserer ersten Rolligkeit kastriert werden. Die Organe sind dann noch nicht so stark durchblutet und unsere Hormone kommen nicht noch mehr durcheinander.

Melli und Denny haben alles schon zwei Tage vorbereitet. Melli ist in die Apotheke gefahren, hat die Tipps von Tante Diana beherzigt und Traumeel-Tropfen, Arnica C30 und Phosphorus C 30 gekauft. Der Apotheker hatte sogar fast alles da, bis auf Phosphorus C 30, das wird wohl nicht so oft gewünscht.

Am Freitag Morgen, also einen Tag vor unserem Termin, haben wir bereits 3 Globolys Arnica C 30 bekommen und abends auch. Außerdem haben wir abends noch jeweils 3 Globolys Phosphorus C 30 bekommen. Die Globolys haben wir gerne mit unserer Paste gefuttert. Dann haben wir noch - früher als sonst - unser Abendessen bekommen und ab 20 Uhr überhaupt nichts mehr an Futter.

Samstag haben wir morgens auch kein Frühstück bekommen. Fanden wir eigentlich gar nicht so schlimm, da wir in den letzten Tagen eh nicht mehr so viel gefressen haben.

Dann ist die Melli los, noch einen zweiten Kennel kaufen. Wir hatten nur einen und nach der OP müssen wir getrennt transportiert werden, weil wir ja noch schlafen.

Der neue Kennel wurde dann noch desinfiziert und ausgelüftet.

Das Badezimmer, in dem unsere Toiletten stehen, wurde dann noch einmal nass gewischt und die Fußbodenheizung aufgedreht. Wir hatten knapp 22 °C auf dem Fußboden. Angenehme Temperatur. Dann, um 13.30 Uhr sind wir in einem Kennel (schließlich fahren wir bis jetzt immer zusammen in Einem Auto) los in Richtung Tierarzt gefahren. Puh, war die Melli aufgeregt.

Der Tierarzt ist dann auch schon um 14.30 Uhr da gewesen. Er hatte noch einen Außentermin und wir hatten wirklich schon Angst, dass er uns vergessen hat. Aber er kam ja noch.

In der Praxis wurde die Heizung noch etwas höher gedreht und für Gingi ging es als erstes auf den Tisch. Die Melli war noch dabei als die Spritze gesetzt wurde. 25 Minuten später war alles vorbei. In den Kennel gelegt, auf einem Handtuch und ganz viel Küchentuch gebettet und mit einem Handtuch zugedeckt, durfe Gingi in Ruhe aufwachen.

In der Zwischenzeit war Greta an der Reihe. Auch hier war die Melli wieder bei der Spritze dabei. Wähend Gingi und Melli auf Baby Greta gewartet haben, konnte Gingi schon ihr Plüschköpfchen wieder etwas heben. Baby Greta war auch nach knapp 25 Minuten fertig. Auch sie hat auf einem Bett von Handtuch und Küchentüchern geschlafen. Zugedeckt mit einem Handtuch.

Dann hat die Melli noch kurz mit dem Tierarzt gesprochen, ob was zu beachten ist und dann sind wir los gefahren.

Hoch in die Wohnung gekommen, durften wir im Kennel in dem warmen Badezimmer unseren Rausch ausschlafen. Wir waren Beide aber schon wach, ein wenig.

Mit ganz viel Ruhe und keinem Lärm sind wir dann aufgewacht. Die Melli und dann Denny haben ca. einmal in der Stunde nach uns geschaut. Denny ist auch endlich von der Arbeit gekommen als wir uns schon mit den Vorderpfötchen abstützen konnten.

Die Unterlage musste auch jeweils zweimal gewechselt werden. Schließlich kann man mit einer Betäubung nichts an sich halten.

Dann haben wir die oliven Baumwollsocken zur Sicherheit anbekommen, etwas Wasser mi Traumeel angeboten bekommen und durften uns frei im Badezimmer bewegen.

Am Sonntag Morgen um 6.50 Uhr ist die Melli wieder nach uns gucken gekommen und hat uns gleich was zu Trinken angeboten. Wir haben getrunken und etwas Paste mit den Arnica- und Phosporus-Globolys hat Gingi von alleine gegessen und Greta brauchte es noch in den Mundwinkel. Nassfutter wollten wir nicht. Rausgelassen wurden wir dann auch schon. Gingi hat auf dem Sofa geschlafen und Baby Greta im Kleiderschrank. Gegen Mittag haben sie nochmal was getrunken und die Globolys (wieder Arnica und Phosphorus) gegessen. Abends wollten wir immer noch nichts von alleine essen. Stückchen für Stückchen das Nassfuttter hingelegt, haben sie etwas davon gefuttert.

Am Montag liefen sie schon wieder durch die Gegend, haben noch immer sehr viel das Wasser mit Traumeel-Tropfen getrunken. Die Globolys wurden weiterhin zweimal täglich gereicht.

Am Dienstag haben wir wieder Interesse an unseren Spielsachen gezeigt und wollten ein wenig schmusen. Die Arnica-Globolys bekommen wir weiterhin zweimal täglich.

Von Tag zu Tag geht es besser und wir haben uns von der OP erholt. Nun, eine Woche später, rennen wir zwar immer noch nicht so dolle die Treppen hoch und runter, aber Toben und Kämpfen tun wir schon. Auf die zweimal tägliche Gabe der Arnica-Globolys verzichten wir wegen der Wundheilung noch nicht.

Bilder von uns nach der OP und unserer Wunde findet ihr hier.

 

Unsere Kastration am 05.03.2011

Noch Infos, wozu Arnica und Phosphorus sowie Traumeel gut sind und uns nun nach der OP auch gut geholfen haben.

Phosphors C 30 sollte 1 mal vor und 2-3 mal nach der Narkose zusammen mit Arnica C 30 gegeben werden. Dies Hilft die Narkose gut zu überstehen. Es kann gut Probleme entgegen wirken wie z. B. Befindlichkeiten und Zittern und Aufregung sowie Verwirrtheit. Phosphorus hilft allgemein gut Gifte abzubauen.

Arnica C 30 hilft, dass die Wunden besser heilen.

Traumeel unterstützt, ebenfalls die Wundheilug (Arnica ist hier ebenfalls enthalten) sowie die Schmerzlinderung nach z. B. OP's.

 

Vielen Dank liebe Tante Diana, dass du Melli und Denny die ganz vielen nützlichen Tipps und die telefonische Unterstützung gegeben hast!

Vielen Dank, lieber Tierarzt, dass du so sauber an uns gearbeitet hast!


   

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